Medienwelt im Umbruch: Rundfunk im digitalen Zeitalter – für mehr Qualität und Vielfalt

Alice Ströver und Dieter Pienkny bei der Grünen Multikulti-Veranstaltung am 22.09.08

Als medienpolitsche Sprecherin setze ich mich für eine vielfältige und pluralistische Mediengesellschaft ein.  Die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am  gesellschaftlichen und politischen Leben ist auch abhängig von unserer Medienlandschaft. Durch ihre Informations-, Meinungs- und Willensbildungsfunktion liefern die Medien die Grundlage einer lebendigen freiheitlichen Demokratie.Bürgerinnen und Bürger müssen selbst festlegen können, inwieweit sie den Medien Platz in ihrem alltäglichen Leben einräumen wollen und welche Angebote und Techniken sie nutzen wollen. Mein Ziel ist es, die Vielfalt der Medien zu sichern und ihre Unabhängigkeit zu gewährleisten.  mehr

FÜR GEDANKENFREIHEIT IM IRAN

Pressemitteilung 10.02.11:

Alice Ströver, medienpoliltische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sagt zu Jafar Panahi als nicht anwesendes Jury-Mitglied der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin:

Wir bedauern, dass sich die Zustände im Iran so zugespitzt haben und die Filmemacher Jafar Panahi und Mohammad Rasoulof durch die iranische Justiz zu sechs Jahren Haft, zwanzig Jahren Berufsverbot sowie zwanzig Jahren Reise- und Interviewverbot verurteilt wurden. Panahi ist als Jurymitgleid der diesjährigen Berlinale berufen und im Programm werden fünf Filme des iranischen Regisseurs und Berlinale-Preisträgers gezeigt.

Auf Initiative von Alice Ströver hatte sich der Senat im Auftrag des Medienausschusses für die Teilnahme von Jafar Panahi an der diesjährigen Berlinale-Jury einsetzt.

Das Urteil der iranischen Justiz ist einen Verstoß gegen das Recht auf Meinungsfreiheit und Meinungsäußerung und eine Form von Zensur, der es mit allen Mitteln zu widersetzten gilt. Daher unterstützen wir die Forderung an die iranische Justiz, die Unrechts-Urteile gegen die Filmemacher Panahi und Rasoulof sofort aufzuheben.

(link zur Kampagne http://bewegung.taz.de/aktionen/iran/beschreibung)

 

Presse

 

23.02.10 Tagesspiegel online:Schwarze Leinwand Alice Ströver sieht das JFFB als „Opfer der Förderungsstrukturen“

20.02.10 Neues Deutschland: In den Kulissen Alice Ströver ist Jurorin beim Friedensfilmpreis

06.02.10 Spiegel online: Senat verweigert Jüdischem Filmfestival Unterstützung Alice Ströver: "Wir wollten eine institutionelle Förderung, einen eigenen Titel im Budget des Kultursenators."

06.02.09 taz: Suhrkamp Verlag zieht Anfang 2010 von Frankfurt nach Berlin "Ich freue mich, weil ein Traditionsverlag eine nachhaltige Ansiedlung ist, anders als viele elektronische Medienunternehmen", sagte Alice Ströver

06.11.08 taz: Intendantin besteht auf Aus für Radio Multikulti

24.09.08 Berliner Zeitung: Messe gesungen - Viele Proteste aber kaum noch Hoffnung für Radio Multikulti

24.09.08 Neues Deutschland: Bedrohter Sender einte das Podium

24.09.08 Berliner Morgenpost: Kein Wille zum Erhalt von Radio Multikulti

25.10.05 Spiegel online: Weiss und DJV kritisieren Holtzbrinck "Verlage gehören dahin, wo der Respekt für das Produkt noch vorhanden ist", erklärte Alice Ströver

 

 

Pressemitteilungen

10.06. 2010: Neue Rundfunkgebühr bedeutet mehr Sicherheit für den rbb

14.01.2009: Ein Medienrechtler des Ausgleichs ist gestorben

06.11.2008: Rot-rot nur halbherzig für Radio Multikulti

25.10.2008: Begründung zur Multikulti-Schließung ist die Basis entzogen

29.09.2008: rbb-Rundfunkrat soll Alternativen zur Schließung prüfen
Am 30. September berät der rbb-Rundfunkrat über radiomultikulti. Doch durch die Schließung spart der rbb nach bisherigen Informationen nur gut drei Millionen Euro ein. Das ist weniger als ein Prozent des gesamten Etats der Rundfunkanstalt.